Unsere Geschichte

Das ist Hector, mein fünfjähriger Deutscher Pinscher. Er hat gesundes, glänzendes Fell, ein hervorragendes Blutbild und jede Menge Energie. Seine Augen strahlen und er sprüht vor Lebensfreude. Er hält beim Flitzen mit jedem Windhund mit, liebt entspanntes Stand-up-Paddling ebenso wie ausgedehnte Wandertouren und lernt mit Feuereifer neue Tricks.

Schön, oder?

Hector ist derselbe Hund, neben dem ich mehr als neun Monate lang jeden Abend weinend auf der Couch gelegen habe, während er neben mir gewimmert und sich vor Schmerzen gekrümmt hat und scheinbar nichts ihm helfen konnte.

Er hat mehr Futtermittel- und Umweltallergien, als ich zählen kann. Er hat IBD, eine chronisch-entzündliche Darmerkrankung. Er hat Fibrosen im Magen und hatte schon vor seinem zweiten Geburtstag zweimal eine Pankreatitis.

Heute bekommt Hector eine Hyposensibilisierung für seine Umweltallergien und vier- bis sechsmal im Jahr Cytopoint gegen noch sporadisch auftretenden Juckreiz. Sonst benötigt er keinerlei Medikamente und hat keine Beschwerden.

Wie also sind wir von dort nach hier gekommen?

Zwei Menschen und zwei Faktoren waren für uns von entscheidender Bedeutung:

Wir haben eine absolut außergewöhnliche und inspirierende Tierärztin gefunden, die wirklich nach den Ursachen gesucht und Hector gezielt und weitsichtig – nämlich auch mit Blick auf seine langfristige Gesundheit – behandelt hat. Vor allem aber hat sie immer das, was sie tat, verständlich kommuniziert, meine zahllosen Fragen beantwortet und mich mental durch diese Zeit gecoacht, und ich bin mir nicht sicher, wo wir ohne sie heute wären.

Und wir haben eine großartige Ernährungsberaterin gefunden, die ebenfalls kleinschrittig und aufmerksam so lange an Hectors Ernährung gefeilt hat, bis es für ihn gestimmt hat – auch wenn er eben in keine leicht zu bedienende Schublade passt.

Seine Tierärztin sieht Hector immer noch regelmäßig. Sie ist eine der wichtigsten und wertvollsten Konstanten in seinem – und damit auch in meinem – Leben.
Seine Ernährungsberaterin wurde zu meiner Ausbilderin.
 
Diese beiden Menschen haben mir nachdrücklich gezeigt, wie wirkmächtig die Ernährung ist, zugleich aber auch, welchen entscheidenden Unterschied eine nicht nur kompetente, sondern ebenso empathische und transparente Betreuung macht, wenn ein Hund krank ist.
 
Die richtige Ernährung allein kann die meisten Krankheiten nicht heilen. Aber sie kann fast alle Krankheiten verbessern, verzögern, in manchen Fällen sogar verhindern. Durch eine individuelle, klug angepasste Ernährung gewinnt Ihr Hund mehr Lebensqualität, und indem Sie verstehen, was Sie ihm Gutes tun können, schrumpft Ihr Gefühl der absoluten Machtlosigkeit – denn nicht nur Ihre Tierärztin oder Ihr Tierarzt kann therapieren, auch Sie selbst haben eine Menge in der Hand und können diese Therapie tatkräftig unterstützen. Dabei möchte ich Ihnen gern mit Anleitung und Orientierung sowie dem nötigen Fachwissen und Handwerkszeug zur Seite stehen.
 
Hector ist mein Anker und der Antrieb hinter allem, was ich tue – lassen Sie uns gemeinsam die Ernährung Ihres Hundes optimieren, damit Sie von sich und Ihrem Hund bald eine ähnlich schöne Geschichte erzählen können. Pfote drauf.